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Haft- und Gleitreibungsmessung
Glättemessung von Bodenbelägen


Wie rutsch- und trittsicher ein Boden ist, kann man messen.

Weil nur eine objektive Messung darüber Aufschluss gibt, ob ein Boden rutschig ist oder nicht benötigt man ein leistungsfähiges und aktuell zugelassenes Messgerät nach der neuen DIN 51131. Dieses Messgerät fährt mit einem beschichteten Gleiter die zu messende Teststrecke ab und simuliert ein natürliches Begehen des Bodens. Dann zeigt das Gerät präzise an, inwieweit der Boden den gesetzlichen Normen für Rutschsicherheit entspricht.

Wollen Betreiber von Sporthallen, Schulen oder Schwimmbädern etc. ihre Haftungsrisiken mindern oder gar ausschließen, müssen sie diese Normen erfüllen und nachweisen, dass sie die Rutsch- und Trittsicherheit regelmäßig nachmessen lassen.

Fälschungssicherheit

Damit keine oder fehlerhafte Messungen zur Auswertung gelangen verfügt das Messgerät über eine durchgängige Manipulations- und Fehlersicherheit. Das integrierte Gewicht ist von äußeren Einflüssen entkoppelt und kann durch das Auflegen von zusätzlichen Gewichten nicht manipuliert werden. Die Elektronik erkennt und meldet Abweichungen an allen wichtigen Elementen. Jede auftretende Unregelmäßigkeit wird gemeldet und beendet die aktuelle Messung, um Fehlmessungen zu verhindern.

Interpretation der Messergebnisse:

Als Maßstab gelten die Grenzwerte der Wuppertaler Tabelle. Diese beschreibt die Rutschsicherheit von Schuhsohlen auf einem Fußboden. Dabei gilt immer: Die Prüfbedingungen (Gleiter und Fußboden) entsprechen den tatsächlichen Bedingungen vor Ort. Die Einteilung der Tabelle:

µ < 0,30unsicher
µ 0,30 bis < 0,45bedingt sicher
µ 0,45 bis < 0,60 sicher
µ ab 0,60sehr sicher
Haft- und Gleitreibungsmessung Glättemessung von Bodenbelägen

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